Nachsorge Krebserkrankungen


Wie wichtig ist die Nachsorge bei Krebserkrankungen

Eine sinnvolle Nachsorge nach einer behandelten Krebserkrankung ist wichtig, um im Krankheitsrückfall rechtzeitig reagieren zu können. Nach einer überstandenen Krebsbehandlung und anschließender Rehabilitation möchten viele Betroffene so schnell wie möglich in ihr normales Leben zurückkehren. Dennoch ist eine regelmäßige, gezielte Nachsorge nach derartigen Erkrankungen äußerst wichtig. Die erforderlichen Nachsorgeuntersuchungen erstrecken sich in der Regel über die anschließenden 5 bis 10 Jahre, da in dieser Zeit das größte Risiko für ein mögliches Rezidiv besteht. Das Rückfallrisiko ist von einigen Faktoren abhängig ( z.B. Tumor-Stadium) zum Zeitpunkt der Diagnosestellung. Ein wichtiger Bestandteil einer Krebsnachsorge ist das Gespräch mit dem Arzt. Es hilft der Patientin, ihre Krebserkrankung persönlich besser zu verarbeiten und ihre Wünsche, Ängste und Sorgen ansprechen zu können.

Was beinhaltet eine onkologische Nachsorge?

  • Zunächst ermittelt der behandelnde Arzt den aktuellen Gesundheitszustand der Patientin (Befragung nach den Beschwerden und dem aktuellen Befinden).
  • Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung, ggf. mit einer Ultraschalluntersuchung.
  • In gewissen Abständen und abhängig von der jeweiligen Krebserkrankung werden gezielte Laboruntersuchungen bzw. spezielle diagnostische Verfahren (z.B. Röntgen, CT, MRT, Spezial-Ultraschall usw.) veranlasst.
Das entsprechende Nachsorge-Intervall (Abstand zwischen den Untersuchungen) ist abhängig von der entsprechenden Grunderkrankung und dem aktuellen Gesundheitszustand der Patientin. Bei den meisten gynäkologischen Krebserkrankungen gilt ein Nachsorgezeitraum von 5 Jahren. Treten während dieser Zeit keine neuen Symptome auf, gilt die Patientin als geheilt. Während dieser Zeit arbeiten wir sehr eng mit den entsprechenden Brustzentren/onkologischen Spezialambulanzen und speziellen Onkologen in Leipzig zusammen.
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